Besuch im Neanderthal-Museum

Als wir angekommen sind, hat uns eine Mitarbeiterin sehr nett begrüßt und uns ins Neanderthal Museum reingeführt. Dann durften wir uns auf eine Bank setzen und haben Kopfhörer bekommen. Danach wurden wir eine Treppe hochgeführt und sind an einem nachgebildeten Neandertaler vorbeigelaufen. Dort erklärte sie uns, dass Neandertaler deutlich kleiner waren als Menschen heutzutage. Auch die Kinder der Neandertaler lernten ganz anders als wir, da sie keine Schule hatten, mussten sie sich alles von den Erwachsenen abgucken. Z.B. wie man Werkzeuge baut und wie man auf die Jagd geht.

Die früheren Neandertaler sind mit Zelten sehr oft gereist, während die späteren Neandertaler sesshaft waren und in Höhlen gelebt haben. Sie haben meistens in Gruppen gejagt. Zum Schutz vor der Kälte haben sie Fell benutzt und als Lendenschutz haben sie Leder benutzt, das sie sich mit einem Gürtel zwischen die Beine geklemmt haben. Ihr bekanntestes Werkzeug war der Faustkeil, mit dem sie schneiden, graben und schaben konnten. Männer und Frauen haben beide gejagt und dafür benutzten sie Speere. Sie sammelten auch Beeren. Sie haben mit Bienenwachs und Harz Kleber hergestellt, damit klebten sie Holz mit einem Stein zusammen. Nach der tollen Führung durften wir auf den großen Spielplatz. Danach ging es in die Werkstatt, wo wir unsere eigenen Messer herstellen durften.

Wir hatten viel Spaß und haben sehr viel über die Neandertaler gelernt!

Ein Bericht von Hedi und Emma, Klasse 3b der Carl-Sonnenschein-Grundschule